Über mich


                                                                                                   © Sarah Keßler 2014


Vita

 Die Cellistin Dagmar Kochendörfer, 1983 in Weimar geboren, wuchs in einer musikalischen Familie auf und erhielt ihren ersten Cellounterricht mit sieben Jahren. In ihrer Jugend nahm sie erfolgreich bei «Jugend Musiziert» und anderen Musikwettbewerben teil (1. Preisträgerin «Gläserne Harfe», Förderpreisträgerin «Stavenhagenwettbewerb») und gab mit 16 Jahren ihr Debüt als Solistin von Max Bruchs "Kol Nidrei" mit dem «Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg».

 

 Sie absolvierte ihr Violoncello-Studium mit Diplom-Abschluss an der «Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar» bei Sebastian Keen und Prof. Maria-Luise Leihenseder-Ewald und am «Conservatoire National Supérior de Musique et Danse» in Lyon bei Prof. Yvan Chiffoleau und Prof. Patrick Gabard. Musikalischen Feinschliff erhielt sie auf Meisterkursen bei international renommierten Cellisten wie Prof. Michael Sanderling, Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, Prof. Francis Gouton, Prof. Erkki Lahesmaa und Prof. Aldo Mata. Zu ihren Coaches zählen Professoren und Solocellisten hochkarätiger Orchester, darunter Johann Ludwig, Benjamin Jupé, Daniel Geiss, Prof. Manuel Fischer-Dieskau, Prof. Felix Koch.

 

 Seit 2018 macht sie sich unter dem Künstlernamen MARA einen Ruf als singende Cellistin, die mit eigenen Songs und Kompositionen und außergewöhnlichen Neuarrangements verblüfft. Ende 2019 soll nun ihre erste CD erscheinen.

 

 Dagmar Kochendörfer hatte Anstellungen in bedeutenden deutschen Orchestern wie der «Staatskapelle Weimar», dem «Hessischen Staatsorchester Wiesbaden», dem «Philharmonischen Staatsorchester Mainz», den «Stuttgarter Philharmonikern» und dem «Philharmonischen Orchester Ulm». Gast-Aushilfen spielt sie im «Opern- und Museumsorchester Frankfurt», bei den «Nürnberger Symphonikern», in der «Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz»im «Mitteldeutschen Kammerorchester», in der «Meininger Hofkapelle», im «Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera», im «Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz», im «Philharmonischen Orchester des Stadttheaters Gießen», in der «Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach», in der «Neuen Philharmonie Frankfurt», im «Capitol Symphonie Orchester» und sie ist außerdem festes Mitglied bei den «Frankfurter Sinfonikern». 

Als Bühnenmusikerin war sie 2017 zusammen mit dem «Hessischen Staatsballett» bei der Produktion von Hofesh Shechters «In your rooms» an den Theatern Wiesbaden und Darmstadt zu sehen und zu hören.

 

 Als Cellistin fühlt sie sich seit jeher zur Kammermusik hingezogen und führte so zur Uraufführung zeitgenössischer Werke des «Thüringischen Komponistenverbandes e.V.» bei, die für ihr Kammermusikensemble (Saxophon, Schlagzeug, Cello) geschrieben wurden. Seit 2016 spielt sie im Streichquartett «La Finesse», das deutschlandweit und in der Schweiz auf namenhaften Bühnen unterwegs ist. Seit jeher interessiert sie sich auch für zeitgemäße Musik sowie Latin-, Tango- und Jazzmusik. 2016 nahm sie deshalb an einem Meisterkurs bei dem Jazzcellisten Stephan Braun teil, um sich neue Spiel- und Interpretationstechniken anzueignen. Seit 2017 studiert sie Jazzcello als Ergänzungsstudium an der Bruckner-Uni Linz bei Susanne Paul. Sie arbeitet seit 2012 als freie Arrangeurin für unterschiedliche Besetzungen und widmet sich eigenen Kompositionen.

 

 Dagmar Kochendörfer spielt auf der Kopie des Stradivari-Cellos 'Davidov', gebaut 2007 von dem Geigenbauer Roland Erichson.